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Ergebnisse: Gütersloh Aktiv für das Passivhaus!

In NRW: Gütersloh vor Köln

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Länderverteilung, der Süden geht voraus

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Die sehr gut bewerteten Kommentare der Online Petition

Gabriele Diekötter (Gütersloh) - at 18 Dec 2014 19:42

Wir in Deutschland und Europa sind in der Verantwortung die CO2-Reduzierung gravierend zu reduzieren. Ohne energie-effiziente Gebäude, d.h. Passivhausstandard, ist das Klimaschutzziel nicht zu erreichen. Ergänzend zu gesetzlichen Regeln der Gebäude-Energiestandards ist die verpflichtende Fortbildung der Architekten, Fachplaner und Handwerker unverzichtbar, wenn für die Bausubstanz die gewünschte Qualität sicher gestellt werden soll. Auch das öffentliche und kommunale Baurecht sollten Energieeffizienz bei Gebäuden unterstützen.

Klaus Michael (Detmold) - at 19 Jan 2015 09:30

Um endlich die wenig ökologisch zielführende EnEV-Rechenlogik abzuschaffen. Die EnEV-Vorgabe für den max. Transmissionswärmebedarf behindert das solar-orientierte Bauen, da Sie Fenster in alle Himmelsrichtungen als gleich gut behandelt. Die EnEV-Vorgabe für den max. Primärenergiebedarf führt zu großer Trickserei bei der Bewertung von regenerativen bzw. angeblich primärenergiearmen Energien statt zu wirklicher Effizienz. Die Passivhaus-Zielvorgabe für den maximalen Heizwärmebedarf bildet dagegen das ab, worauf es dem Bauherrn und der Umwelt ankommt.

Andreas Nordhoff (Köln) - at 21 Dec 2014 04:49

Wir planen, beraten und schulen seit knapp 20 Jahren den Passivhausstandard. Mit nur 1-10 % Mehrkosten gegenüber dem energetischen Mindeststandard EnEV ein kleiner Schritt in eine großartige Zukunft, unabhängig vom Öl, Gas, Kohle und Uran, unabhängig von Scheichs, Putin, etc. eine Zukunft erschaffen für unsere Kinder. IBN Institut für Bauen und Nachhaltigkeit Andreas Nordhoff Köln im Advent 2014

Kurt Gramlich (Gütersloh) - at 18 Dec 2014 21:49

Die Bürgerinitiative Energiewende Gütersloh setzt sich in der Arbeitsgruppe Aktiv für das Passivhaus dafür ein, dass die Kommunen für Neubauten Passivhäuser als Mindeststandard vorschreiben, dass Architekten und Handwerker sich weiterbilden. Wir betreiben ein Wiki zur Dokumentation unserer Aktivitäten wiki.fee-owl.de Wenn schon Neubau, dann bitte Passivhaus - mindestens!

Zitat:

Frau Dr. Hendricks, Herr Gabriel: Machen Sie das Passivhaus zum künftigen Niedrigstenergiegebäude!
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Die europäische Gebäuderichtlinie („Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“) fordert von den Mitgliedstaaten die verbindliche Einführung des Niedrigstenergiegebäudes ab 31.12.2018 für öffentliche Gebäude und ab 31.12.2020 für private (Wohn-)Neubauten. Die Unterzeichner begrüßen die EU-Gebäuderichtlinie als wichtigen Schritt zu mehr Klimaschutz und Ressourceneffizienz in Europa. Die Bundesregierung hat der EU noch keine Lösung angeboten, wie das Niedrigstenergiehaus in Deutschland umgesetzt werden soll.
Das Passivhaus kann den künftigen europaweiten Standard schon heute erfüllen und vereint viele Vorteile: Der Passivhausstandard minimiert den Energieverbrauch, ist offen für alle Bauweisen, garantiert ein Maximum an architektonischer Freiheit, ist für die Bauherren wirtschaftlich, sorgt für hohe Behaglichkeit und ist die bestmögliche Basis zur Erreichung des Plusenergiestandards.
Der Passivhausstandard ist damit ein idealer Baustandard für das künftig verpflichtende Niedrigstenergiehaus und sollte von der Bundesregierung entsprechend berücksichtigt werden.
Wir fordern deshalb die verantwortliche Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks und den verantwortlichen Bundesminister Sigmar Gabriel auf: Machen Sie den bewährten Passivhausstandard zum künftigen Niedrigstenergiegebäude.
Begründung:

Die EU-Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, jeweils einen eigenen Weg für die Umsetzung des Niedrigstenergiehauses (englisch: nearly zero-energy building) zu definieren. Von der deutschen Bundesregierung gibt es im Rahmen des Anfang Dezember vorgestellten Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) noch keine Hinweise, wie sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Definition des Niedrigstenergiegebäude vorstellt. Laut NAPE soll jedoch künftig das sogenannte „Effizienzhaus Plus“ vorangetrieben werden, ein Gebäude, das sich nach bisheriger Definition nicht durch besondere Energieeinsparung auszeichnet. Vielmehr kann es sich dabei auch um ein Gebäude handeln, das den gesetzlichen Mindestanforderungen (EnEV) genügt und durch Kompensationsmaßnahmen (v. a. Photovoltaik) zum Plusenergiegebäude wird. Dies stellt allerdings allenfalls eine Lösung für den Einfamilienhaussektor dar, wo ausreichend Dachfläche vorhanden ist. Zudem zeigen Modellprojekte (allen voran das Effizienzhaus Plus auf dem Regierungsgelände in Berlin), dass die Baukosten hoch und die Ergebnisse unbefriedigend sind.
Gleichzeitig gibt es mit dem nicht geschützten und damit jedermann zugänglichem Passivhausstandard seit über zwei Jahrzehnten ein Gebäudekonzept, das heute schon geeignet ist, den von der EU geforderten Niedrigstenergiestandard darzustellen, und mit dem Einsatz erneuerbarer Energien auf dem Grundstück leicht zum Plusenergiestandard erweitert werden kann. Erste EU-Länder haben bereits angekündigt, das Passivhaus zum künftigen Standard erklären zu wollen.
Das Passivhaus ist so energieeffizient wie kein anderer Gebäudestandard. Erreicht wird diese hohe Energieeffizienz u. a. durch eine besonders sorgfältige Planung und hohe Qualität in der Ausführung. So führt der Passivhausstandard nicht nur zu niedrigem Energieverbrauch, sondern auch zu hoher und langlebiger Bauqualität.
Der Passivhausstandard ist in Deutschland seit vielen Jahren erprobt und wurde bereits zigtausendfach umgesetzt. Mit hoher Dynamik setzt sich der Standard auch im Ausland durch. Schon heute gibt es allein in Deutschland mehrere Tausend entsprechend ausgebildete Planer mit Know-how und Erfahrung im Passivhausbau. Hunderte Hersteller liefern passivhausgeeignete Komponenten.
Das technologieneutrale Passivhauskonzept lässt sich mit allen verbreiteten Bauweisen unserer vielfältigen Baukultur vereinen. Mit dem Passivhaus ist ein in seinen Kriterien klar definierter Standard verfügbar, der nachweislich dazu geeignet ist, zum Effizienzhaus Plus ausgebaut zu werden. Das notwendige Nachweisverfahren ist vorhanden, die KfW fördert den Passivhausstandard schon seit Langem.
Der Passivhausstandard ist nachweislich wirtschaftlich und beschert seinen Bewohnern obendrein einen sehr hohen Wohnkomfort.
Damit erfüllt das Passivhaus alle Voraussetzungen, um den künftigen Niedrigstenergiestandard darzustellen, möglicherweise auch als eine von mehreren Optionen. 

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PassivhausProjekt/OnlinePetition (zuletzt geändert am 2015-05-17 18:56:39 durch KurtGramlich)

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