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Kommentar: Passivhaus-Nachmittag
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Kommentar: Baukultursymposium 2024
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= + Mi 27.11.2024 Münster, Domplatz, LWL Museum, 09 - 17 Uhr: Ortsmitte neu denken + = Lebendige Dörfer und attraktive Städte in Westfalen-Lippe Leerstände von Ladenlokalen und ehemaligen Kaufhäusern sind ein für jedermann sichtbares Zeichen. Oft als „Donut-Effekt“ beschrieben, wachsen aber auch an den Rändern unserer Dörfer und Städte immer neue Baugebiete, während der Ortskern und die Stadtzentren einem schleichenden Funktionsverlust ausgeliefert sind und derzeit an Bedeutung für die Gemeinschaft verlieren. Sicherlich handelt es sich dabei nicht um ein ganz neues Phänomen, bedingt durch den Klimawandel und die Energiewende ist ein Paradigmenwechsel beim Planen und Bauen aber unumgänglich. In den Fokus gerät dabei verstärkt der Umgang mit dem Bestand der nicht nur aus energetischen Gründen, sondern auch aus immateriellen und ideellen Werten sinnvoll ist. Die Wiederbelebung von ungenutzten Gebäuden und die Schaffung von Begegnungsorten stellen einen nicht unerheblichen Mehrwert für die Gemeinschaft dar. Anhand von mutachenden und konkreten Beispielen wollen wir in unserem diesjährigen Baukultursymposium, bei aller Komplexität der Innenentwicklung, die Transformation als ein belebendes Moment für unsere Dörfer und Städte in Westfalen-Lippe verstehen. Die Veranstaltung richtet sich im Schwerpunkt an die Kommunalpolitik, an die Planenden in den Bauverwaltungen, an Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften und natürlich an die begleitenden und umsetzenden Stadtplaner:innen, Städtebauer:innen und Architekt:innen. * [[https://www.lwl-baukultur.de/de/baukultursymposien/2024/ | Mehr Infos, Programm, Anmeldung, Kosten ]] |
+ Mi 27.11.2024 Gütersloh, Klimabüro, 20 - 21:30 Uhr: Treffen Bürgerinitiative Energiewende +
+ Mi 27.11.2024 Online, Passivhaus Institut, 15 - 16:30 Uhr: Sanierungsgebiete in Kommunen ausweisen +
Klimaschutz mit steuerlichen Anreizen voranbringen
Das Baugesetzbuch bietet Kommunen die Möglichkeit, Sanierungsgebiete förmlich festzulegen. In diesen Sanierungsgebieten können Bürgerinnen und Bürger ihre Investitionen in Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen bei der Einkommensteuer geltend machen. So schlagen auch klamme Kommunen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und machen ihren Bürgerinnen und Bürgern ein lukratives Angebot. Gleichzeitig lösen sie Investitionen aus, die das Potenzial haben, die kommunale Wertschöpfung zu erhöhen. Benjamin Krick und Jürgen Schnieders erläutern am Beispiel der Büchnerstadt Riedstadt, wie Sie vorgehen können und was Sie dabei beachten müssen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen sowie an kommunalpolitisch Engagierte. Aber auch alle anderen am Thema Interessierten sind herzlich willkommen.
Referenten: Jürgen Schnieders, Passivhaus Institut | Benjamin Krick, Stadt Riedstadt
Dieser Passivhaus-Nachmittag ist eine anerkannte Fortbildungsveranstaltung und die Teilnahme gebührenfrei.
Anmeldung zum Online-Passivhaus-Nachmittag [https://news.passiv.net/links/zP2EDrWwB/_mcmHyFPT/b-5Wo6I6gb/rw0rIi54qC]
Vortrag und Fragerunde 15:00 - 16:30 Uhr
Nach der Anmeldung zum Online-Vortrag erhalten Sie einen Bestätigungslink an die von Ihnen hinterlegte E-Mail-Adresse sowie 15 Minuten vor Beginn des Vortrags einen Erinnerungslink. Registrierte Teilnehmer, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, erhalten im Nachgang einen zeitlich begrenzten Link zur Aufzeichnung des Vortrags.
+ Mi 27.11.2024 Münster, Domplatz, LWL Museum, 09 - 17 Uhr: Ortsmitte neu denken +
Lebendige Dörfer und attraktive Städte in Westfalen-Lippe
Leerstände von Ladenlokalen und ehemaligen Kaufhäusern sind ein für jedermann sichtbares Zeichen. Oft als „Donut-Effekt“ beschrieben, wachsen aber auch an den Rändern unserer Dörfer und Städte immer neue Baugebiete, während der Ortskern und die Stadtzentren einem schleichenden Funktionsverlust ausgeliefert sind und derzeit an Bedeutung für die Gemeinschaft verlieren.
Sicherlich handelt es sich dabei nicht um ein ganz neues Phänomen, bedingt durch den Klimawandel und die Energiewende ist ein Paradigmenwechsel beim Planen und Bauen aber unumgänglich. In den Fokus gerät dabei verstärkt der Umgang mit dem Bestand der nicht nur aus energetischen Gründen, sondern auch aus immateriellen und ideellen Werten sinnvoll ist. Die Wiederbelebung von ungenutzten Gebäuden und die Schaffung von Begegnungsorten stellen einen nicht unerheblichen Mehrwert für die Gemeinschaft dar.
Anhand von mutachenden und konkreten Beispielen wollen wir in unserem diesjährigen Baukultursymposium, bei aller Komplexität der Innenentwicklung, die Transformation als ein belebendes Moment für unsere Dörfer und Städte in Westfalen-Lippe verstehen.
Die Veranstaltung richtet sich im Schwerpunkt an die Kommunalpolitik, an die Planenden in den Bauverwaltungen, an Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften und natürlich an die begleitenden und umsetzenden Stadtplaner:innen, Städtebauer:innen und Architekt:innen.
