+ Di 23.09.2025, Mannheim, Brückenstraße 2, DBU, 9 - 21 Uhr: Kultur in der +2-Grad-Gesellschaft +

Wie andere Lebensbereiche ist auch der Kultursektor in Deutschland zunehmend von den Folgen des Klimawandels betroffen. Starkregen und Hochwasser etwa haben in der Vergangenheit zu teils massiven Schäden an Museumsgebäuden und Kunstobjekten geführt. Extreme Hitzeperioden sind eine Belastung für Publikum wie Mitarbeitende und bedrohen akut die Biosysteme von historischen Schloss- und Gartenanlagen. Die Frage, welche neuen Herausforderungen durch den Klimawandel auf Kultureinrichtungen zukommen, gewinnt an Dringlichkeit.

Vor diesem Hintergrund hat die Kulturstiftung des Bundes das bundesweite Pilotprojekt Klimaanpassung in Kultureinrichtungen initiiert. Im Rahmen eines einjährigen Lern- und Beratungsprozesses wurden 20 Kultureinrichtungen aus verschiedenen Sparten dabei unterstützt, modellhafte Konzepte zur Klimaanpassung zu entwickeln. Im Fokus standen Vulnerabilitätsanalysen und Maßnahmenentwicklungen für Personen, Gebäude, Kunstobjekte und künstlerische Programme. Dabei stellte sich wiederholt die Frage, wie Aspekte des Denkmalschutzes und der Gemeinwohlorientierung mit klima-angepassten Transformationsprozessen in Einklang gebracht werden können.

Zum Abschluss des Projekts lädt die Kulturstiftung des Bundes zur fachöffentlichen Veranstaltung Kultur in der +-2-Grad-Gesellschaft am 22./23. September in Mannheim ein, um die modellhaften Ergebnisse des Projekts vorzustellen und sie im Kontext von weiteren Praxisbeispielen und Initiativen zu diskutieren: Wie können sich Kultureinrichtungen klimaresilient, denkmalschutzkonform und gemeinwohlorientiert anpassen? Welche Rahmenbedingungen sind für eine zukunftsfähige Kultur- und Stadtentwicklung notwendig?

Mannheim ist als heißeste Stadt Deutschlands stark betroffen von Klimawandelfolgen und die Generalsanierung des Nationaltheater Mannheim ist ein konkretes Beispiel, wo Fragen von Klimaanpassung, Denkmalschutz und Gemeinwohlorientierung zusammenkommen. Die Tagung richtet sich insbesondere an Akteure aus den Bereichen Kultur, Denkmalpflege, Politik und Verwaltung sowie andere Förderer und Stiftungen.

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+ Di 23.09.2025, Paderborn, Bahnhofstraße 31b, Zukunftsnetz Mobilität NRW, 10 - 16 Uhr: 10 Jahre Zukunftsnetz +

Nach der inspirierenden, landesweiten Jubiläumsfeier am 3. Juli in Herne möchten wir den Geburtstag des Zukunftsnetz Mobilität NRW auch in Westfalen-Lippe gemeinsam mit Ihnen feiern – regional, persönlich und ganz nah dran. In diesem Jahr verzichten wir auf ein großes Netzwerktreffen und laden stattdessen zu zwei regionalen, offenen Vernetzungstreffen in unseren eigenen Räumlichkeiten in Paderborn und Münster ein.

Merken Sie sich dafür gerne schon heute einen der folgenden Termine für unseren „Mobilitätstag 10 Jahre Zukunftsnetz Mobilität NRW“ vor.

Paderborn: Dienstag, 23. September 2025, 10-16 Uhr

Münster: Donnerstag, 9. Oktober 2025, 10-16 Uhr

Die Veranstaltung richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Zukunftsnetz Mobilität NRW, die von der Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe betreut werden.

Weitere Infos

+ Di 23.09.2025, Online, Agentur für kommunalen Klimaschutz, 10 - 11:30 Uhr: Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune: Klimaschutz bei Gegenwind +

Es gibt viele Herausforderungen für Kommunen, um die Treibhausgasneutralität bis 2045 – oder früher – zu erreichen, denn dieser Weg ist nicht immer einfach und auch nicht immer bequem. Aber: Es gibt auch viele Hilfestellungen, Projekte, Tools, Instrumente und Praxiserfahrungen, von denen man lernen und profitieren kann. Diese möchten wir in unserer Webinar-Reihe „Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune“ nach und nach vorstellen. In dieser Woche widmen wir uns dem Thema „Klimaschutz bei Gegenwind“.

In diesem „Werkzeuge-Webinar“ der Agentur für kommunalen Klimaschutz erwartet Sie ein Input von Janine Patz (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt / IDZ Jena) zu möglichen Mustern hinter Vorbehalten gegenüber klimaschutzrelevante Aktivitäten. Diese können sehr unterschiedlich motiviert sein. Einzelne Menschen sehen grundsätzlich keinen Handlungsbedarfs zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen, andere Menschen sind in besonderer Weise von entsprechenden Maßnahmen betroffen. Ein zweiter Block befasst sich mit einem Praxis-Beispiel aus dem Landkreis Steinfurt: hier wurde kritischen Stimmen von Beginn an bewusst entgegengewirkt.

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