+ Di 02.06.2026, Online, Hamburger Energielotsen, 16 -18 Uhr: Solargründächer ab 2027: Rechtliche Anforderungen und praktische Beispiele in Hamburg +

Ab dem 1. Januar 2027 schreibt das Hamburgische Klimaschutzgesetz (§16 HmbKliSchG) eine Solargründachpflicht für Neubauten und Bestandsgebäuden bei Dachsanierungen vor. Damit wird Hamburg bundesweit Vorreiter bei der Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung. Ziel ist es, Klimaschutz und Klimaanpassung intelligent zu verbinden: Solargründächer erzeugen erneuerbare Energie, verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitze und Starkregenfolgen und fördern die Biodiversität. Der Expertenkreis stellt die rechtlichen Anforderungen vor: Welche Vorgaben gelten ab 2027? Ergänzend zeigen Praxisbeispiele aus Hamburg, wie die doppelte Nutzung von Dachflächen funktioniert und welche technischen Lösungen sich bewährt haben.

Teilnahme: Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Zielgruppe: Diese Veranstaltung richtet sich vorwiegend an Fachleute und Expertinnen und Experten. Fortbildungsanerkennung: Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit je 2 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude, Nichtwohngebäude und Energieaudit DIN 16247/Contracting (BAFA)) angerechnet.

Weitere Infos und Anmeldung

+ Di 02.06.2026, Kreis Gütersloh, Bund für Umwelt und Naturschutz, 19:00 - 20:30 Uhr: Kreis- und Ortsgruppentreffen +

BUND/2026-06-02

+ Di 02.06.2026, Online, NRW.energy4climate, 19:00 - 20:30 Uhr: ENTSCHEIDERBRIEFING zum Thema Die Rolle der Kommune bei der Steuerung des Ausbaus von Freiflächen-Photovoltaikanlagen +

Der Ausbau der Solarenergie ist ein zentraler Baustein der Energiewende – auch in Nordrhein-Westfalen. Freiflächen-Photovoltaikanlagen (FFPV) bieten Kommunen die Chance, aktiv zum Klimaschutz beizutragen, regionale Wertschöpfung zu sichern und langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Gleichzeitig stellt ihr Ausbau Kommunen vor neue planerische, rechtliche und kommunikative Aufgaben: Wo sollen Anlagen entstehen? Wie können unterschiedliche Interessen – von Landwirtschaft, Naturschutz und Bürgerschaft – fair abgewogen werden? Und welche Handlungsspielräume haben Kommunen tatsächlich?

Kommunen besitzen über die Bauleitplanung und strategische Flächensteuerung einen entscheidenden Hebel, um die Entwicklung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen aktiv zu gestalten. Von der frühzeitigen Potenzialanalyse über Kriterienkataloge und Standortkonzepte bis hin zu Beteiligungs- und Betriebsmodellen können sie bestimmen, wie der Ausbau vor Ort gelingt – wirtschaftlich, ökologisch und gemeinwohlorientiert.

Doch wie lässt sich diese Steuerungsrolle konkret ausfüllen? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten in NRW? Und welche Chancen ergeben sich, wenn Kommunen selbst zum aktiven Gestalter werden?

Diskutieren Sie mit uns und dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie die kommunalen Steuerungsmöglichkeiten beim Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik. Erfahren Sie, welche Handlungsspielräume Kommunen haben und welche Rollen sie beim Ausbau von Freiflächen-Photovoltaikanlagen aktiv oder unterstützend übernehmen können.

Weitere Infos und Anmeldung

FEE-OWL/2026-06-02 (zuletzt geändert am 2026-05-28 21:09:34 durch InesHeidrich)