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= + So 01.02.2026, Klimabüro, 14 -17 Uhr; 2. Digital Independence Day + =
= + So 01.02.2026, Klimabüro, 14 -17 Uhr: 2. Digital Independence Day + =
Das Ziel ist kein radikaler Totalverzicht von heute auf morgen, sondern ein regelmäßiges Ritual: Am ersten Sonntag eines jeden Monats sollen Nutzer gemeinsam einen konkreten Schritt weg von kommerziellen Datensammlern und hin zu datenschutzfreundlichen Alternativen machen.
Dabei geht es den Initiatoren nicht um starre Tech-Dogmen oder einen kompletten Ausstieg über Nacht. Ziel ist vielmehr, die persönliche Abhängigkeit in zentralen Bereichen wie Browsern, E-Mail, Messengern oder Betriebssystemen Schritt für Schritt zu verringern. Es ist der Versuch, durch bewusste und machbare Aktionen die Hoheit über die eigenen Daten zurückzugewinnen, ohne dabei den Anschluss an die digitale Welt zu verlieren.
An jedem ersten Sonntag im Monat soll der DI.DAY Menschen dazu ermuntern, zu digitalen Angeboten zu wechseln, die mit unseren demokratischen Werten vereinbar sind.
„Unsere digitale Grundversorgung beruht heute weitgehend auf der Infrastruktur weniger US-amerikanischer Konzerne“, sagt Jonas Grill von Digitalcourage. „Diese Abhängigkeit ist politisch hochproblematisch, weil sie demokratischer Kontrolle weitgehend entzogen ist. Aber das ist kein Naturgesetz, sondern veränderbar.“
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Als Thema werden wir uns mit dem Browser Firefox beschäftigen.
Wir wollen schrittweise zu demokratiefreundlichen digitalen Alternativen zu wechseln und digitale Abhängigkeiten abzubauen.
Als Thema werden wir uns mit dem Browser beschäftigen.
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Wechselrezepte: Einfache Anleitungen, mit denen Menschen etwa von Gmail zu einem Freien Anbieter (Posteo.de, Mail.de oder Mailbox.org), von WhatsApp zu Signal oder Threema oder auch von Chrome zu Firefox oder Librewolf wechseln können
Wir freuen uns dabei auf die Unterstützung von den Datenpunks aus Bielefeld.
Der Wechsel auf die gute Seite ist einfach. Wir stehen zusammen gegen die Macht der Monopolisten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bringen Sie Ihre Geräte mit und wir helfen beim Einstellen.
Der Autor Marc-Uwe Kling, der die Idee zum Digital Independence Day mitentwickelt hat, warnt vor der Konzentration digitaler Macht: „Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.“
Ansprechpartner: Kurt, Bernd, Kai
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Ihr surft im Netz und seht auf Websites die eigentlichen Inhalte vor lauter Werbung nicht mehr? Ihr fragt euch, was man gegen übergriffiges Datensammeln beim Browsen im Netz deutlich einschränken kann? Bei dem [hier veranstaltungsrahmen einfügen] zeigen Die Datenpunks aus Bielefeld, wie den richtigen Webbrowser auswählt und dort Werbung und Tracking blockiert. Außerdem geht es um Möglichkeiten selbiges auf dem Smartphone für die meisten Apps umzusetzen. Zum Schluss werden das Tor Netzwerk und der Tor Browser zum anonymen Surfen vorgestellt.
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Wir freuen uns auch die Unterstützung von Christian und Jan von den Datenpunks aus Bielefeld. Bringt eure Geräte (Smartphone, Laptop, Tablet) mit. Alle Maßnahmen werden live gezeigt und dann gemeinsam umgesetzt.
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Es reicht.
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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bringen Sie Ihre Geräte mit und wir helfen beim Einstellen. Europa ist im Würgegriff von Big Tech. Die Plattformen scheren sich nicht um unsere Gesetze, zersetzen unsere Demokratie und damit unsere Freiheit. Die Trump-Administration und die mit ihr verbündeten Tech-Milliardäre scheuen sich nicht davor, uns durch diese Abhängigkeiten zu erpressen. Die Bundesregierung wirkt wie ein Reh im Scheinwerferlicht und traut sich nicht einmal, X zu verlassen. Also müssen wir vorangehen. Wenn wir gemeinsam wechseln, können wir den Netzwerkeffekt aushebeln.
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Ansprechpartner: Kurt, Bernd, Kai ----
Vorteile: DSGVO-konform, starke Verschlüsselung, keine Werbung oder Tracking – besonders bei den Bezahlversionen.
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=== Quellennachweise: ===

 * [[https://digitalcourage.de/pressemitteilungen/2026/digital-independence-day | Großes Bündnis ruft zum DI.DAY auf ]]
 * [[https://www.ccc.de/de/updates/2025/ccc-unterstutzt-den-monatlichen-digital-independence-day | CCC unterstützt den monatlichen Digital Independence Day ]]
 * [[https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/digital-independence-day-abschied-von-big-tech|"Digital Independence Day": Abschied von Big Tech ]]
 * [[https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/us-boykott-raus-aus-us-digitalkosmos-diese-dienste-ersetzbar,UhftFy2 |Raus aus dem US-Digitalkosmos: Diese fünf Dienste sind ersetzbar]]

+ So 01.02.2026, Klimabüro, 14 -17 Uhr: 2. Digital Independence Day +

Das Ziel ist kein radikaler Totalverzicht von heute auf morgen, sondern ein regelmäßiges Ritual: Am ersten Sonntag eines jeden Monats sollen Nutzer gemeinsam einen konkreten Schritt weg von kommerziellen Datensammlern und hin zu datenschutzfreundlichen Alternativen machen. Dabei geht es den Initiatoren nicht um starre Tech-Dogmen oder einen kompletten Ausstieg über Nacht. Ziel ist vielmehr, die persönliche Abhängigkeit in zentralen Bereichen wie Browsern, E-Mail, Messengern oder Betriebssystemen Schritt für Schritt zu verringern. Es ist der Versuch, durch bewusste und machbare Aktionen die Hoheit über die eigenen Daten zurückzugewinnen, ohne dabei den Anschluss an die digitale Welt zu verlieren. An jedem ersten Sonntag im Monat soll der DI.DAY Menschen dazu ermuntern, zu digitalen Angeboten zu wechseln, die mit unseren demokratischen Werten vereinbar sind. „Unsere digitale Grundversorgung beruht heute weitgehend auf der Infrastruktur weniger US-amerikanischer Konzerne“, sagt Jonas Grill von Digitalcourage. „Diese Abhängigkeit ist politisch hochproblematisch, weil sie demokratischer Kontrolle weitgehend entzogen ist. Aber das ist kein Naturgesetz, sondern veränderbar.“ Wir freuen uns auf den 2. Tag der Befreiung von den Monopolen. Wir wollen schrittweise zu demokratiefreundlichen digitalen Alternativen zu wechseln und digitale Abhängigkeiten abzubauen. Als Thema werden wir uns mit dem Browser beschäftigen. Wie stellt man den so ein, dass man nicht mit Werbung belästigt wird und wenig eigene Daten preis gibt. Datensparsames Surfen ist angesagt! Wechselrezepte: Einfache Anleitungen, mit denen Menschen etwa von Gmail zu einem Freien Anbieter (Posteo.de, Mail.de oder Mailbox.org), von WhatsApp zu Signal oder Threema oder auch von Chrome zu Firefox oder Librewolf wechseln können Wir freuen uns dabei auf die Unterstützung von den Datenpunks aus Bielefeld. Der Wechsel auf die gute Seite ist einfach. Wir stehen zusammen gegen die Macht der Monopolisten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bringen Sie Ihre Geräte mit und wir helfen beim Einstellen. Der Autor Marc-Uwe Kling, der die Idee zum Digital Independence Day mitentwickelt hat, warnt vor der Konzentration digitaler Macht: „Mit der Monopolstellung ihrer Unternehmen bestimmen Menschen wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg weltweit, wie wir uns online informieren, wie wir diskutieren, kommunizieren oder handeln. Einen solchen unkontrollierten Einfluss sollte kein Mensch und kein Unternehmen besitzen, weil wir dann nicht mehr in Freiheit leben können.“ Ansprechpartner: Kurt, Bernd, Kai


Ihr surft im Netz und seht auf Websites die eigentlichen Inhalte vor lauter Werbung nicht mehr? Ihr fragt euch, was man gegen übergriffiges Datensammeln beim Browsen im Netz deutlich einschränken kann? Bei dem [hier veranstaltungsrahmen einfügen] zeigen Die Datenpunks aus Bielefeld, wie den richtigen Webbrowser auswählt und dort Werbung und Tracking blockiert. Außerdem geht es um Möglichkeiten selbiges auf dem Smartphone für die meisten Apps umzusetzen. Zum Schluss werden das Tor Netzwerk und der Tor Browser zum anonymen Surfen vorgestellt.

Bringt eure Geräte (Smartphone, Laptop, Tablet) mit. Alle Maßnahmen werden live gezeigt und dann gemeinsam umgesetzt.


Es reicht.

Europa ist im Würgegriff von Big Tech. Die Plattformen scheren sich nicht um unsere Gesetze, zersetzen unsere Demokratie und damit unsere Freiheit. Die Trump-Administration und die mit ihr verbündeten Tech-Milliardäre scheuen sich nicht davor, uns durch diese Abhängigkeiten zu erpressen. Die Bundesregierung wirkt wie ein Reh im Scheinwerferlicht und traut sich nicht einmal, X zu verlassen. Also müssen wir vorangehen. Wenn wir gemeinsam wechseln, können wir den Netzwerkeffekt aushebeln.


Vorteile: DSGVO-konform, starke Verschlüsselung, keine Werbung oder Tracking – besonders bei den Bezahlversionen.

Quellennachweise:

KlimaBuero/2026-02-01 (zuletzt geändert am 2026-01-28 18:00:12 durch KurtGramlich)

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