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Ideen für eine Kolloquium an der Uni Bielefeld im Sommersemester 2008 = Kolloquium Erneuerbare Energien =
an der Uni Bielefeld im Sommersemester 2008
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 * Vortragsreihe
 * vierzehntägig
 * Donnerstags 18 Uhr Hörssal
Veranstalter: AOR Dr. Rudolf Böttner (Physik) und Prof. Dr. RolandSossinka (Biologie) in Zusammenarbeit mit dem Forum Erneuerbare Energien OWL Dipl. Soz. KurtGramlich
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Thema: (Entwurf) Aufbau eines Netzwerkes für den Klimaschutz in OWL
 
Ziel: Am Ende der Reihe sollten wichtige Institutionen für eine Kooperation gewonnen sein, um den Klimaschutz.
 * Vortragsreihe und Exkursionen
 * ca. vierzehntägig
 * donnerstags 18 Uhr, Hörsaal 8
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Mögliche Ansprechpartner, Referenten, Ideen: Die kostenfreie Teilnahme an der Vortragsreihe für Besucher ist möglich (und erwünscht).
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 * Stadtwerke: Realisierungschancen einer Fernwärmeanbindung nach Brackwede)
 * Mobil (Strassenbahntunnel durch den Teuto, Anschluss von Werther an die Strassenbahn)
 * Kreishandwerker Innungsmeister: Welche Tradition hat das Handwerk, wie kann man Handwerksmeister fuer den Klimaschutz gewinnen
 * Erneuerbare Energien. Windparkbetreiber aus dem Kreis Paderborn berichten
 * Technologietransfer: Bürgermeister aus Lichtenau berichtet über das neue Zentrum
 * Passivhäuser: Wolfgang Feist: Stand der Dinge, neue Perspektiven
 * Heiner Monheim: Klimafreundliche Verkehrslösungen
 * Uwe Hofmeister: Klimaschutz in Bielefeld, Zwischenbericht
 * Petra Schepsmeier: Klimaschutz in Löhne, Zwischenbericht
 * Jürgen Albrecht: Klimaschutz in Gütersloh
 * Beate Weber, Heidelberg: Klimaschutz durch Fahrradverkehr?
 * Klaus .. : energie-impuls-owl

Aufgaben für Studenten (Leistungspunkte)
 * Protokoll schreiben
 * Recherche bei möglichen Kooperationspartnern

 
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Kolloquium Erneuerbare Energien

an der Uni Bielefeld im Sommersemester 2008

Veranstalter: AOR Dr. Rudolf Böttner (Physik) und Prof. Dr. RolandSossinka (Biologie) in Zusammenarbeit mit dem Forum Erneuerbare Energien OWL Dipl. Soz. KurtGramlich

  • Vortragsreihe und Exkursionen
  • ca. vierzehntägig
  • donnerstags 18 Uhr, Hörsaal 8

Die kostenfreie Teilnahme an der Vortragsreihe für Besucher ist möglich (und erwünscht).

Vorbesprechung Kolloquium

Donnerstag 10.04.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Klärung der Exkursionstermine, der Bedingungen für Leistungspunkte.


Wolfgang Feist: Passivhäuser

Donnerstag 17.04.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Wolfgang Feist ist Begründer des Passivhaus Institutes in Darmstadt. Seit dem 1. März ist er zum Professor für Bauphysik an der Universität Innsbruck berufen.

Passivhäuser sind Häuser nach einem besonderen Standard. Sie bitten einen hohen Wohnkomfort und verbrauchen dafür sehr wenig Energie. Wolfgang Feist wird über den Stand der Entwicklung des Passivhaus-Konzeptes berichten. Dieser Vortrag ist besonders für Planer, Architekten, Bauämter und alle an der Bauphysik interessierten hochinteressant.

http://www.passiv.de

Das Europäische Parlament stellt fest, dass die Umsetzung des Aktionsplans Energieeffizienz vom Oktober 2006 äußerst schleppend verläuft. In einem Initiativbericht zum Aktionsplan vom 31.01.08 fordert das Europäische Parlament Kommission und Mitgliedsstaaten auf, zu untersuchen, welche Faktoren dafür verantwortlich sind.

Die Resolution dazu wurde mit 592 Stimmen, bei lediglich 29 Gegenstimmen und 30 Enthaltungen angenommen.

Mehr Information dazu:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A6-2008-0003+0+DOC+PDF+V0//DE

Weitere, gute Informationen und Schulungsunterlagen finden sich auf dem österreichischen Server:

http://www.passivhausunterlagen.at


Ingo Kröpke: Regenerative Energien bei den Stadtwerken Bielefeld

Donnerstag 24.04.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Der Vortrag beginnt mit einer Übersicht über die energiepolitischen Zielsetzungen und die aktuellen Veränderungen bei den relevanten Gesetzen zu regenerativen Energien.

Die Programme der Stadtwerke Bielefeld zur Förderung regenerativer Energie und von Energieeinsparmaßahmen werden vorgestellt. Es wird eine Übersicht gegeben, welche Formen regenerativer Energieerzeugung in Bielefeld günstiger umsetzbar sind und für welche die Rahmenbedingungen lokal eher nachteilig sind. Die von den Stadtwerken aktuell zur Umsetzung vorgeschlagenen Projekte Holz-Heizkraftwerk, Windkraftanlage, Photovoltaik-Anlage, Biogasanlage und Erdwäme-Anlage werden hinsichtlich ihrer CO2-Einsparung und Wirtschaftlichkeit erläutert.

Die Folien des Vortrages von Herrn Kroepke liegen fuer Sie zum Download auf unserem Server:

https://www.fee-owl.de/download/Seminar_regenerative_Energie-Uni-04-2008.pdf


Bernd Schüre und Mario Lichy: Klimatisch Gütersloh

Donnerstag 08.05.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Im Sommer 1997 wurde der Gütersloher KlimaTisch gegründet: Die wärmetechnische Verbesserung des Gebäudebestandes in der Stadt Gütersloh birgt ein gewaltiges Energiesparpotenzial, das die Stadtverwaltung nicht aus eigener Kraft ausschöpfen kann. Aus diesem Grund hatte sie die Gründung des Gütersloher KlimaTisches angeregt, dessen Ziel es sein sollte, die energetische Modernisierung der Gütersloher Altbausubstanz umfassend zu fördern.

Der Gütersloher KlimaTisch umfasst inzwischen mehr als 90 Mitglieder (z. B. Architekten, Baustoffhandel, Handwerker, Ingenieure, Kreditinstitute, Stadt, Stadtwerke) und hat sich zu einer unabhängigen, eigenständigen Organisation weiterentwickelt. Er setzt sich durch Information und Beratung der Gebäudeeigentümer, durch Fortbildung der Mitglieder und durch gemeinsame Werbung für das Ausschöpfen der Energiesparpotenziale im Gütersloher Altbaubestand ein.

Hierüber wird der Vorsitzende dieses ehrenamtlichen Vereins, Herr Dipl.Ing. Mario Lichy, berichten, ergänzt von dem Mitarbeiter des Umweltamtes der Stadt Gütersloh, Herrn Dipl.Biol. Bernd Schüre.


Rainer Friedrich: Klimaschutz und Energieeffizienz aus kommunaler Sicht

Donnerstag 29.05.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörssal 8


Olaf Kruse: Neue Energien durch photosynthetische Algen

Donnerstag 19.06.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Die Produktion von Biomasse aus Mikroalgen und die Nutzung zu Zwecken der Bioenergieerzeugung befindet sich heute noch im Anfangsstadium. Lediglich eine relativ geringe Zahl von photosynthetischen Mikroalgen wird heute in größerem Umfang industriell angezogen und dient ausschließlich der Nutzung als Additiv für Kosmetika oder zur selektiven Verwertung von wertvollen Inhaltsstoffen.

Im Gegensatz zu Pflanzen, wie Mais oder Roggen, stehen Mikroalgen als Substrat der Bioenergieerzeugung nicht in direkter Konkurrenz zur Produktion von Nahrungsmitteln, da kein fruchtbares Ackerland benötigt wird. Theoretische Rechnungen belegen, dass der heutige Weltenergiebedarf (488 EJ im Jahr 2005, laut Energy Information Administration, USA) selbst dann nicht gedeckt werden könnte, wenn sämtliche verfügbare Ackerfläche ausschließlich zur Nutzung von Energiepflanzen verwendet würde. Zu den Vorteilen des Einsatzes von Mikroalgen zählen:

  • Schneller Biomasseaufbau (z.T. tägliche Ernte statt 1-2 Ernten pro Jahr)
  • Sehr hohe Ernteerträge möglich (theoretisch über 100 t.ha-1.y-1 TS )
  • Geringer Wasserbedarf während der Anzucht

Damit sind Mikroalgen sowohl für Biodiesel- und Biomethan-, als auch für die BioH2-Produktion von großem Forschungsinteresse.

Ziel molekularbiologischer Forschung ist die Effizienzsteigerung der Umwandlung von Sonnenlicht in verwertbare Biomasse und die optimale Umsetzung derselbigen in speicherbare Bioenergieprodukte. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten in Bielefeld liegt dabei auf die Steigerung der Produktion von Bio-Wasserstoff in eigens hergestellten Überproduktionsmutanten der einzelligen Grünalge C. reinhardtii und die Nutzung der anfallenden Biomasse zu Herstellung von Biomethan in Biogasanlagen.


Thomas Westerwalbesloh: Photovoltaische Energieerzeugung

Donnerstag 26.06.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Die ungebremste Nutzung der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas führt langfristig zu einer ernsten globalen Umweltkrise. Eine mögliche Lösung sind die erneuerbaren Energien, wie Wind, Wasserkraft, Geothermie, Biomasse und Solarenergie.

Im Rahmen eines breiten Energiemixes ist die Solarenergie aufgrund ihrer quasi unbegrenzten Verfügbarkeit und aufgrund des hohen technischen Potentials von besonderer Bedeutung. Hier spielt die Photovoltaik, d. h. die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen, ein wichtige Rolle. Basierend auf den Grundlagen der Photovoltaik wird ein Überblick über die verschiedenen Typen von Solarzellen gegeben und Gemeinsamkeiten von Dünnfilm-Photovoltaik-Modulen vorgestellt.

Anschließend wird die Marktsituation erläutert und aktuelle Trends vorgestellt.


Jörg Probst: Energieeffizienzprojekte erkennen und umsetzen

Donnerstag 10.07.2008 18 Uhr Universität Bielefeld Hörsaal 8

Regenerative Energien, Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung und der sparsame Umgang mit Energie ist in aller Munde, Projekte zu definieren und erfolgreich umzusetzen ist die Aufgabe der Zeit.

Auf der Basis der Erfahrung der Kraft-Wärme Schönau (KWS) und der Planungserfahrung der GERTEC Ingenieurgesellschaft wird im Rahmen dieses Vortrages das Thema "Energieeffizienz" beleuchtet.

Untersucht werden Handlungsmotive, die Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte und Energieeffizienzprojekte oder auch den Einsatz regenerativen Energien vorantreiben. Beleuchtet werden sowohl technische und ökonomische Rahmenbedingungen sowie die Prozessabläufe, die letztlich zu einer Umsetzung führen.

http://www.gertec.de

http://www.ews-schoenau.de/


Kolloquium2008 (last edited 2013-11-02 22:04:53 by localhost)

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