Bearbeitung: Gerd

1. Mit welchen Grundannahmen betrachten Sie Erfordernisse in der Asyl- und Flüchtlingspolitik? Aus welchen für Sie verlässlichen Quellen beziehen Sie Ihre Informationen hierzu? Welchen Stellenwert haben für Sie humanitäre Ziele in der Asyl- und Flüchtlingspolitik? Welche Unterstützung durch und Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren wünschen Sie sich in dieser Frage?

2. Gütersloh hat sich im September 2019 als „sicherer Hafen“ erklärt, das heißt die Bereitschaft bekundet, sowohl Bootsflüchtlinge als auch Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufzunehmen. Wie stehen Sie zu diesem Beschluss? Welche Priorität auf einer Skala von 0-10 hat diese Aufgabe für Sie? Welche Initiative wollen Sie als Kommunalpolitiker*in ergreifen, um die Blockade von Bund bzw. Land zu überwinden?

3. Was wissen Sie über die Unterbringung, Versorgung und Förderung von Geflüchteten in Gütersloh? Welchen politischen Stellenwert geben Sie der Integration dieser Mitbewohner*innen wie auch der angeworbenen Werkvertragsarbeiter*innen wichtig? Welche Aufgaben sehen Sie hier als vordringlich? Welche zivilgesellschaftliche Unterstützung würden Sie sich dafür wünschen?

4. Welche Initiativen möchten / werden Sie ergreifen oder anstoßen, um eine dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Gütersloh zu ermöglichen und weitere „Ghettos“ (Holzheide, Comeniusstraße u.a. ) zu verhindern? Welche Maßnahmen wären geeignet, dieses Ziel zu erreichen?

5. Immer wieder erleben Flüchtlingsberatung und Ehrenamtliche, dass gut integrierten Geflüchteten die Arbeitserlaubnis oder eine Ausbildungsduldung verweigert oder entzogen wird. Wie wollen Sie sich in dieser Frage politisch verhalten? Würden Sie als Ratsmitglied auf eine Veränderung der Verwaltungspraxis hinwirken?

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