Entwurf

Die Arbeitsgruppe Verkehr der Energiewende Gütersloh hatte zur 2. verkehrspolitischen Radtour eingeladen und ca. 30 interessierte Radfahrer/innen kamen/folgten der Einladung.

Die Bürgerinitiative möchte durch ihr Engagement erreichen, dass die Stadt Gütersloh zu einer fahrradfreundlichen Kommune wird, wo man mit Freude und sicher das Fahrrad benutzt.

Bei der Rundfahrt soll an einigen Stellen exemplarisch gezeigt werden, wo Fahrräder nach wie vor mit unzureichender Beschilderung, mit unzureichenden Restflächen, mit unzureichender Verkehrsführung und an manchen Stellen mit unbefahrbaren Oberflächen benachteiligt und zum Teil gefährdet werden.

Den ersten Zwischenstop gab es an der Fußgänger-/Radfahrerbrücke über den Stadtring am Ende der Moltkestraße. Stadtauswärts ist die Brückenauffahrt für Fahrräder nur entgegen der Fahrtrichtung über den Fuß- und Radweg an der B 61 zu erreichen.

Der zweite Zwischenstopp an der Brockhäger Straße, Zufahrt Minipreis, sieht man, wie auf dem sowieso schmalen Radweg Autos halten, um den Verkehr auf der Straße einsehen zu können und wie Fußgänger und Radfahrer ohne Querungshilfen die anfangs vierspurige Brockhäger Straße überqueren.

Weiter der Straße folgend werden auf einem verpflichtenden Radweg die Radfahrer linksseitig über die Einmündung Schillstraße und Holler Straße geführt. An der Fußgängerampel endet dann die Benutzungspflicht und die Radfahrer müssen, auf Grün wartend, die Straße überqueren um sich dann auf dem Radweg Richtung Innenstadt gemeinsam mit den Fußgängern zwischen dem alten Baumbestand durchzuschlängeln. Die gefährliche linksseitige Führung des Radweges versteht man schon gar nicht, da auf der rechten Seite (Richtung Innenstadt) ab der Ortseinfahrt bereits ein benutzungspflichtiger Radweg besteht.

Weiter Richtung Brockhagen gibt es einen einseitigen, für Gegenverkehr viel zu schmalen Radweg, der im Bereich der TWE-Querung aufgrund der Oberfläche fast unbefahrbar ist.

Im weiteren Verlauf der Radfahrt wurde die neue Renaturierung der Dalke im Bereich des Klärwerkes durch den Fachbereich Grünflächen vorgestellt. Hier wird klar, dass Klimaschutz sich aus vielen Bausteinen zusammensetzt. Im (Regen-)Scutz der Bäume ging es entlang der Dalke zum neuen Standort des Fachbereichs Umweltschutz um sich in einer gemeinsamen Schlussrunde über Erfahrungen und Wünsche zu weiteren Aktionen auszutauschen.

Das Fazit der Rundfahrt - es gibt viel zu tun, fangen wir an

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