+ Do 18.12.2025, 79379 Müllheim i. M., Bürgerhaus, Hauptstraße 122, Bürgerwindrad Blauen, 19 - 21 Uhr: Sven Plöger kommt +
Zieht euch warm an, es wird heiß – mit diesem Titel kommt der Diplom-Meteorologe, Buchautor und Wettermoderator Sven Plöger am 18. Dezember 2025 zu einem abendfüllenden Vortrag ins Bürgerhaus in Müllheim. In seinem Vortrag geht es um eine klare Standortbestimmung, wo wir in Sachen Erderwärmung wirklich stehen.
Plögers eindeutige Botschaft: «Wir haben keine Zeit mehr, uns die Welt wunschbasiert schönzureden oder zu konstatieren, es sei ja ohnehin alles zu spät.» Der zweite Vortragsteil befasst sich mit einem Blick auf Möglichkeiten, wie man mit der Herausforderung Klimawandel umgehen kann, die wir durchaus haben.
Seit 1999 steht Sven Plöger vor der Kamera und moderiert u. a. die Live-Wettersendung «Wetter vor acht» vor der Tagesschau und das Wetter im Anschluss an die Tagesthemen sowie zahlreiche TV-Wettersendungen in den Dritten Programmen der ARD. 2010 erhielt er dafür den Preis «Bester Wettermoderator Deutschlands».
Der Verein Bürgerwindrad Blauen e.V. möchte mit dieser und weiteren geplanten Veranstaltungen über die Hintergründe der für das Abwenden der Klimakatastrophe notwendigen Energiewende informieren.
Schüler:innen können Tickets zum ermäßigten Preis von 5 EUR erwerben. Dieser Preis wird nicht als eigene Kategorie angezeigt. Sie können diesen Preis wählen, wenn Sie in der Ticketreservierung die Sitzplätze einzeln anklicken.
+ Do 18.12.2025, Online, Rosalux, 19 - 21 Uhr: COP30 - Der Kampf für Klimagerechtigkeit in Belém +
Als Mitte November Diplomat*innen, Aktivist*innen und Lobbyist*innen in den Amazonas reisten, um über die globale Antwort auf die Klimakrise zu verhandeln, stand es schlecht um den Zustand des Multilateralismus. Bewaffnete Konflikte und zunehmende geopolitische Rivalitäten haben die internationalen Beziehungen in den letzten Jahren immer stärker geprägt und das multilaterale System erheblich unter Druck gesetzt. Dieser Vertrauensverlust zwischen den Staaten stellt eine ernsthafte Bedrohung für die UN-Klimaverhandlungen dar, die grundlegend auf wirksamer internationaler Zusammenarbeit und politischem Willen zu kollektivem Handeln beruhen.
Jenseits der Verhandlungsräume markierte die diesjährige COP einen entscheidenden Moment. Nach drei aufeinanderfolgenden Konferenzen in politisch restriktiven Umgebungen konnte die Zivilgesellschaft endlich wieder mobilisieren, alternative Visionen einbringen, politische Verantwortung einfordern und protestieren. Die brasilianische Zivilgesellschaft nutzte dieses Zeitfenster mit großer Kraft und erzeugte ein Maß an Energie und Beteiligung, das bei früheren COPs nur selten zu beobachten war. Insbesondere indigene Bewegungen waren mit unerschütterlicher Entschlossenheit präsent und forderten einen wirklichen Zugang zu Verhandlungen, die ihre Territorien, Rechte und Zukunft maßgeblich beeinflussen werden.
Gemeinsam möchten wir mit Ihnen die Ergebnisse der 30. Klimakonferenz zusammentragen, auswerten und diskutieren, was das für linke globale Klimapolitik und unser Engagement Zuhause bedeutetet.
Berichten werden:
- Violetta Bock und Charlotte Neuhäuser (beide MdB, Die Linke, waren als Teil der deutschen Delegation in Belém
- Katja Voigt, Referentin für internationale Klimapolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung
- David Williams, Leiter des Programms für Internationale Klimagerechtigkeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung
