+ Mi 25.02.2026, Online, Germanwatch, 10 - 12 Uhr: Mit dem Futur-O-Mat Kinder und Jugendliche für eigene Herzensthemen erreichen +
Die Herausforderungen, vor welche uns die Klimakrise stellt, scheinen oft viel zu groß und führen zu einem Gefühl der Ohnmacht. Insbesondere Kinder- und Jugendliche fühlen sich besonders häufig machtlos und sehen nicht, wo sie anfangen und ansetzen könn(t)en.
Der Futur-O-Mat von Germanwatch ist ein neues digitales Bildungstool, das genau hier ansetzt und Bildungsprozesse rund um Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit motivierend unterstützt. Mit ihm können Kinder und Jugendliche spielerisch eine positive Zukunft entwerfen, ihre Werte und Stärken entdecken und daraus konkrete Handlungsideen für gesellschaftliche Veränderung entwickeln.
Inhalt und Ziele des Workshops
Wir empfehlen den Futur-O-Mat für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren. In unserem interaktiven Workshop lernen die Teilnehmenden den Futur-O-Mat und seine Einsatzmöglichkeiten in Unterricht, Jugendzentrum oder Projekttagen kennen. Sie lernen, wie der integrierte Werte- und Stärken-Test genutzt werden kann, um Kinder- und Jugendliche zu empowern und ins Handeln zu bringen. Die Teilnehmenden erhalten konkrete methodische Ideen und ein Methodenblatt für den Einsatz des Futur-O-Mat in unterschiedlichen Settings – etwa als Einstieg in der Projektarbeit, als Reflexionsanlass zu „Herzensthemen“ oder zur Vorbereitung auf handlungsorientierte Aktionen im Sinne des Handabdruck-Konzepts. Sie erproben selbst, wie sie mit dem Tool einen motivierenden Fokus auf positive Zukunftsbilder, Werte und Stärken legen können.
Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an:
Bildungsmultiplikator:innen in schulischen und außerschulischen Kontexten
Lehrer:innen aller Schulformen
Sozialarbeiter:innen, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten
Der Zoom-Link wird nach Anmeldung zugeschickt.
+ Mi 25.02.2026, Online, Health for Future, 16 - 17:30 Uhr: Vorträge vorbereiten und selbstbewusst halten +
Health for Future Skills-Lab
Reihe: Didaktik-Skills für dein Engagement
Wer ich bin und was ich euch zu sagen habe Vorträge vorbereiten und selbstbewusst halten
Mit Marischa Fast von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) tauchen wir in die Grundlagen der Didaktik ein. Vor anderen zu sprechen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der Transformation hin zu einer gesünderen, klimafreundlicheren Gesellschaft.
In diesem Skills Lab lernst du:
- Wie du dich auf Vorträge optimal vorbereitest.
- Didaktik-Skills, die dir und deinem Publikum Spaß machen.
- Wie du Inhalte so präsentierst, dass sie motivieren und aktivieren.
Außerdem stellen wir euch die Präsentationssammlung von Health for Future vor und zeigen, wie ihr diese für eure Vorträge nutzen könnt.
+ Mi 25.02.2026, Online, Protect the Planet, 19 - 20:30 Uhr: Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind +
Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind und was unsere Verantwortung eigentlich ist
Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski
Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie, Wirtschaftsrecht, Medizinstrafrecht und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln, Mitglied des deutschen Ethikrates
In Sachen Klimawandel scheinen sich viele einig zu sein: Wir alle sind verpflichtet, unseren individuellen Verbrauch von Treibhausgasen umfangreich zu reduzieren. Die harte Wahrheit lautet aber, dass der Klimawandel ein globales Problem ist, das auch nur auf globaler Ebene effektiv gelöst werden kann. Hier steht in erster Linie die Politik in der Pflicht, auf ein globales Konzept hinzuwirken. Derweil ist eine Abkühlung unserer Klimadebatte geboten, in der Bekenntniszwänge und emotionale Anschuldigungen eine Mauer der Antipathie aufrichten, die sachliche Auseinandersetzungen behindert. Zur Vortragenden:
Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski ist Of Counsel der Kanzlei und leitet den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln. In ausgewählten Mandaten unterstützt sie die Kanzlei mit ihrer besonderen Expertise im Strafprozess- und Wirtschaftsstrafrecht. Darüber hinaus engagiert sie sich in renommierten Gremien zur Technikregulierung, unter anderem bei KI-NRW sowie der Plattform Lernende Systeme, und treibt so die Beratung im Bereich der zunehmend relevanten KI-Compliance voran. Regelmäßig wird Prof. Rostalski zudem als Sachverständige vom Deutschen Bundestag, verschiedenen Landtagen und Bundestagsfraktionen hinzugezogen.
