+ Mi 01.07.2026, Online, Germanwatch, 18:30 - 20:30 Uhr: Klima, Krisen, Inflation: Wie muss sich unsere Ernährung ändern, damit wir auch in Zukunft satt werden? +

Die Ernährungssicherheit ist weltweit bedroht: Konflikte und Kriege beeinträchtigen Lieferketten, immer häufigere Extremwetter durch den Klimawandel erschweren Ackerbau und Tierhaltung. Auch in Deutschland gerät die Versorgung zunehmend unter Druck, die Nahrungsmittelpreise steigen und das Risiko für zukünftige Engpässe durch Mehrfachkrisen wächst.

Während etwa in Großbritannien eine stabile Nahrungsversorgung als entscheidender Faktor für die nationale Sicherheit öffentlich stark diskutiert wird, findet diese Debatte aktuell in Deutschland noch zu wenig statt – und wenn, steht oft allein die Frage im Fokus, wie sich die bloßen Produktionsmengen weiter steigern ließen. Übersehen oder übergangen wird, dass eine zentrale Verwundbarkeit unseres Ernährungssystems in den aktuellen Dimensionen der Tierhaltung und den vorherrschenden Ernährungsweisen liegt – eine stärker pflanzenbasierte Ernährung und ein entsprechender Umbau der Landwirtschaft gehören zu den wichtigsten Hebeln für Resilienz und Ernährungssicherheit.

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+ Mi 01.07.2026, Online, S4F Osnabrück, 19 - 20:30 Uhr: Zwischen Klimaangst und Klimaleugnung +

Ethische und religiöse Herausforderungen des Klimawandels unter Berücksichtigung des christlichen Nationalismus

Der Klimawandel wirft zahlreiche ethische, aber auch spirituelle Probleme auf: Wie verortet sich der Mensch im großen Ganzen, wenn er sich selbst für die Bedrohung des Lebens verantwortlich halten muss? Infolgedessen haben die Religionen in den letzten Jahrzehnten die Umweltfrage als Thema für sich entdeckt. Mit dem Aufstieg des christlichen Nationalismus in den USA (und zunehmend auch in Deutschland) tritt nun ein starkes alternatives Narrativ auf den Plan: Den Klimawandel gebe es nicht, oder er sei nicht menschengemacht, oder er bedrohe das Leben auf der Erde nicht essenziell, oder er dürfe wenigstens der Wirtschaft und dem Machtstreben ‚christlicher‘ Nationen nicht in die Quere kommen. Der Vortrag durchleuchtet diese Erzählmuster und zeigt auf: Es kann auch den religiös Indifferenten nicht egal sein, was ethisch und spirituell über den Klimawandel gedacht wird!

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+ Mi 01.07.2026, Online, Öko-Zentrum NRW, 14:30 - 16:45 Uhr: Online-Seminar: Power to X: Sektorenkopplung als Instrument der Effizienzsteigerung von (Wohn-)Immobilien +

Zielgruppe: Energieberater:innen, Architekt:innen, Gutachter:innen, Ingenieur:innen, Immobilienwirtschaft

Die Sektorenkopplung gilt neben einer wirkungsvollen Gebäudedämmung als ein weiterer bedeutender Hebel, um die Energieeffizienz von Immobilien zu steigern. Anstatt die Energieanwendungen Strom, Wärme und Mobilität von Gebäudenutzer*innen getrennt voneinander zu planen und zu betreiben, werden diese bei der Sektorenkopplung miteinander durch eine intelligente Vernetzung von gebäudetechnischen Anlagen in sinnvolle Beziehungen gesetzt. Neben der lokalen Erzeugung, Speicherung und Nutzung von erneuerbarem Strom aus Photovoltaik-Anlagen auf oder an Gebäuden, beispielsweise für Wärmepumpen („Power-to-Heat“), wird dabei auch die Einbindung von batterieelektrischen Fahrzeugen („Power-to-Mobility“), insbesondere im Rahmen des bidirektionalen Ladens („Vehicle-to-Grid“), bei der Energieversorgung von Wohnimmobilien zukünftig eine immer stärkere Rolle einnehmen. Erst eine intelligente Steuerung der größtenteils strombasierten Systeme über digitale bzw. KI-basierte Plattformen erlaubt es, Energieflüsse in Echtzeit abzubilden und den Gebäudebetrieb zu optimieren, indem sie beispielsweise Wetterprognosen und Verbrauchsprofile sowie zukünftig verstärkt auch dynamische Strompreise, Energy Sharing-Modelle und variable Netzentgelte einbezieht. Schließlich spielt die Steuerbarkeit von Energieverbrauchern, Energieerzeugern und Energiespeichern im „Smart Grid“ der Zukunft eine immer größere Rolle. Dieses Online-Seminar verschafft Ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand der Sektorenkopplung in Theorie und Praxis, etwa beim Einsatz von Sektorenkopplungstechnologien in Mehrfamilienhäusern, bei-spielsweise im Rahmen von Mieterstrom-Projekten. Die Veranstaltung vermittelt, was derzeit bereits möglich ist bzw. perspektivisch sein wird, wenn sich die regulatorischen Rahmenbedingungen und die technischen Möglichkeiten im Einklang weiterentwickeln.

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FEE-OWL/2026-07-01 (zuletzt geändert am 2026-06-24 08:36:29 durch InesHeidrich)

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