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Revision 4 vom 2016-11-26 23:46:43
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Revision 5 vom 2017-04-16 18:30:02
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Das Gymnasium verbraucht derzeit ca. 1.560.000 KWh Energie (Gas),
entspricht ca. 312 t Pellets = 480 m³
Das Gymnasium verbraucht derzeit ca. 1.560.000 KWh Energie (Gas), entspricht ca. 312 t Pellets = 480 m³
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Eine (mehrere) KWK-Anlagen wäre m.E. besser, da sie regional Strom
erzeugen (im Winter für EKFZ-Betankung - im Sommer mit PV)
Eine (mehrere) KWK-Anlagen wäre m.E. besser, da sie regional Strom erzeugen (im Winter für EKFZ-Betankung - im Sommer mit PV)
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Abgesehen davon, wird auch eine Pelletsheizung nie geruchsfrei (mitten
in der Stadt) zu betreiben sein.
Abgesehen davon, wird auch eine Pelletsheizung nie geruchsfrei (mitten in der Stadt) zu betreiben sein.
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In Sachen Holzuwachs habe ich beim Forstamt folgende Zahlen
herausbekommen:
In Sachen Holzuwachs habe ich beim Forstamt folgende Zahlen herausbekommen:
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Wenn nun die Pelletsheizung im Gymnasium 312 t / a verbraucht sind das
10 %.·
Wenn nun die Pelletsheizung im Gymnasium 312 t / a verbraucht sind das 10 %.·
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Es ist davon auszugehen, dass jetzt schon mehr verbraucht wird als
in GT wächst. Allein die mir bekannten Anlagen verbrauchen etwa 1000 t / a.
Es ist davon auszugehen, dass jetzt schon mehr verbraucht wird als in GT wächst. Allein die mir bekannten Anlagen verbrauchen etwa 1000 t / a.
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Zu bedenken ist auch, dass das Nutzholz (Derpholz) ja nicht nur verbrannt werden soll sondern
auch genutzt werden muss.
Zu bedenken ist auch, dass das Nutzholz (Derpholz) ja nicht nur verbrannt werden soll sondern auch genutzt werden muss.
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Nun ist Gütersloh sicherlich nicht die Region mit viel Wald, liegt aber
noch über Bielefeld mit dem Teuto. Alles ist natürlich nicht zu
vergleichen mit dem Harz/Sauerland/Schwarzwald etc.



Nun ist Gütersloh sicherlich nicht die Region mit viel Wald, liegt aber noch über Bielefeld mit dem Teuto. Alles ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem Harz/Sauerland/Schwarzwald etc.
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"Ich rege an, dass die Schule sich bei Umstellung auf Pellets ergänzend so
viel Hektar bisher versiegelter Fläche oder bisherigen Intensiv-Maisackers
kauft und darauf soviel artenreichen Mischwald pflanzt, dass sie mit dessen
Sägespanerträgen (nicht: Holzerträgen) die Pellets für die eigene Beheizung
herstellen kann. Dann wäre das Konzept rund. Aus der Menge, die dafür nötig
wäre, wird dann auch jedem Kommunalpolitiker klar, auf wieviel (woanders
stehenden9
) Wald er durch solche eine Entscheidung indirekt zugreift. Woanders
Bäume fällen lassen um selbst billig heizen zu können, kann Pseudo-Ökologie
mit bewußt verengtem Sichtfeld sein; muss es aber nicht. Ich rege an, dass die
Schule sich bei Umstellung auf Pellets ergänzend so viel Hektar bisher
versiegelter Fläche oder bisherigen Intensiv-Maisackers kauft und darauf
soviel artenreichen Mischwald pflanzt, dass sie mit dessen Sägespanerträgen
(nicht: Holzerträgen) die Pellets für die eigene Beheizung herstellen kann.
Dann wäre das Konzept rund. Aus der Menge, die dafür nötig
wäre, wird dann auch jedem Kommunalpolitiker klar, auf wieviel (woanders
stehenden9) Wald er durch solche eine Entscheidung indirekt zugreift. Woanders
Bäume fällen lassen um selbst billig heizen zu können, kann Pseudo-Ökologie
mit bewußt verengtem Sichtfeld sein; muss es aber nicht.
Ich rege an, dass die Schule sich bei Umstellung auf Pellets ergänzend so viel Hektar bisher versiegelter Fläche oder bisherigen Intensiv-Maisackers kauft und darauf soviel artenreichen Mischwald pflanzt, dass sie mit dessen Sägespanerträgen (nicht: Holzerträgen) die Pellets für die eigene Beheizung herstellen kann. Dann wäre das Konzept rund. Aus der Menge, die dafür nötig wäre, wird dann auch jedem Kommunalpolitiker klar, auf wieviel (woanders stehenden) Wald er durch solche eine Entscheidung indirekt zugreift. Woanders Bäume fällen lassen um selbst billig heizen zu können, kann Pseudo-Ökologie mit bewußt verengtem Sichtfeld sein; muss es aber nicht.
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Ob die deutlich höheren Emissionen einer Pelletsanlage gegenüber einer
Gasheizung am dortigen Standort bezüglich Luftreinhaltung und Immisionsschutz
akzeptabel sind, kann ich mangels Kenntnnis der Gütersloher
Luftqualiltätsverhältnisse nicht beurteilen. Grundsätzlich habe ich eher
Bedenken gegen alle Feststoff-Feuerungen in ohnehin stark staubbelasteten
Innenstädten.
Ob die deutlich höheren Emissionen einer Pelletsanlage gegenüber einer Gasheizung am dortigen Standort bezüglich Luftreinhaltung und Immisionsschutz akzeptabel sind, kann ich mangels Kenntnnis der Gütersloher Luftqualitätsverhältnisse nicht beurteilen. Grundsätzlich habe ich eher Bedenken gegen alle Feststoff-Feuerungen in ohnehin stark staubbelasteten Innenstädten.
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Und ansonsten würde ich erst mal schauen wollen, ob nicht Maßnahmen zur
Bedarfsreduzierung an der Schule effektiver sind als ein Brennstoffwechsel."
Und ansonsten würde ich erst mal schauen wollen, ob nicht Maßnahmen zur Bedarfsreduzierung an der Schule effektiver sind als ein Brennstoffwechsel.

Hier sammeln wir Informationen zu Holzpellet und Holzhackschnitzel

Das Gymnasium verbraucht derzeit ca. 1.560.000 KWh Energie (Gas), entspricht ca. 312 t Pellets = 480 m³

Das größte Silofahrzeug hat 39 t Gesamt und müsste 10 x im Jahr anrücken

Eine (mehrere) KWK-Anlagen wäre m.E. besser, da sie regional Strom erzeugen (im Winter für EKFZ-Betankung - im Sommer mit PV)

Abgesehen davon, wird auch eine Pelletsheizung nie geruchsfrei (mitten in der Stadt) zu betreiben sein.

In Sachen Holzuwachs habe ich beim Forstamt folgende Zahlen herausbekommen:

  • - Im Kreis GT wachsen 56.000 t / a Holz als Derpholz (Nutzholz über 7
    • cm Durchmesser) auf 970 km²
    - umgerechnet auf GT wären dass 3.232 t / a auf 112 km² - Restholz ist also nicht inbegriffen (Hackschnitzel von Baumschnitt
    • etc.)

Wenn nun die Pelletsheizung im Gymnasium 312 t / a verbraucht sind das 10 %.·

Es ist davon auszugehen, dass jetzt schon mehr verbraucht wird als in GT wächst. Allein die mir bekannten Anlagen verbrauchen etwa 1000 t / a.

Zu bedenken ist auch, dass das Nutzholz (Derpholz) ja nicht nur verbrannt werden soll sondern auch genutzt werden muss.

Nun ist Gütersloh sicherlich nicht die Region mit viel Wald, liegt aber noch über Bielefeld mit dem Teuto. Alles ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem Harz/Sauerland/Schwarzwald etc.

Zitat Klaus Michael :

Ich rege an, dass die Schule sich bei Umstellung auf Pellets ergänzend so viel Hektar bisher versiegelter Fläche oder bisherigen Intensiv-Maisackers kauft und darauf soviel artenreichen Mischwald pflanzt, dass sie mit dessen Sägespanerträgen (nicht: Holzerträgen) die Pellets für die eigene Beheizung herstellen kann. Dann wäre das Konzept rund. Aus der Menge, die dafür nötig wäre, wird dann auch jedem Kommunalpolitiker klar, auf wieviel (woanders stehenden) Wald er durch solche eine Entscheidung indirekt zugreift. Woanders Bäume fällen lassen um selbst billig heizen zu können, kann Pseudo-Ökologie mit bewußt verengtem Sichtfeld sein; muss es aber nicht.

und weiter hinten :

Ob die deutlich höheren Emissionen einer Pelletsanlage gegenüber einer Gasheizung am dortigen Standort bezüglich Luftreinhaltung und Immisionsschutz akzeptabel sind, kann ich mangels Kenntnnis der Gütersloher Luftqualitätsverhältnisse nicht beurteilen. Grundsätzlich habe ich eher Bedenken gegen alle Feststoff-Feuerungen in ohnehin stark staubbelasteten Innenstädten.

und zum Schluss :

Und ansonsten würde ich erst mal schauen wollen, ob nicht Maßnahmen zur Bedarfsreduzierung an der Schule effektiver sind als ein Brennstoffwechsel.

Zitat Ende

HolzPellet (zuletzt geändert am 2025-01-03 19:13:03 durch KurtGramlich)

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