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Nicht teilgenommen: Nicht teilgenommen: Margret O., Alexander K.

Treffen der FAG Mansergh Quartier Freitag 11.03.2022 19:30 - 21 Uhr

Interessiert: Hans-Ulrich B., Kurt G., Bernd S., Brigitte T., Andrea K., Stefan S., Petra P., Anette K., Margret O., Alexander K. (alle eingeladen 2.3.2022 ) (./) Kurt + Markus L.

Stefan S. kommt etwas später dazu.

Anwesend: Hans-Ulrich B., Kurt G., Bernd S., Brigitte T., Andrea K., Stefan S., Petra P., Anette K., Kurt G., Markus L.

Abgemeldet: Brigitte T.

Nicht teilgenommen: Margret O., Alexander K.

Tagesordnung

  • 1. Begrüßung und und Vorstellung der Tagesordnung
  • 2. Ziel: Leitlinie des Klimabeirates zum Mansergh Quartier Anregung aus Flensburg

    • Siehe Entwurf
  • 3. Einschätzungen, Bewertungen der Abwägung der Verwaltung Anlage 2 - Abwägung

    • Lesefragen:
    • a) was wurde abgelehnt (Begründung überzeugend?)
    • b) was soll noch im Verfahren geklärt werden? (soll später abgelehnt werden?)
    • c) was wurde übernommen? Was wurde beschlossen?
  • 4. Fragensammlung, Interessen der verschiedenen Projektbeteiligten (Mindmap erstellen)
  • 5. Nächste Schritte FAG Treffen mit Verwaltung

Entwurf einer Leitlinie für das Mansergh Quartier

Mit einer umfassenden  Nachhaltigkeitsstrategie soll die CO2 Neutralität erreicht werden. Das soll die Grundlage für den städtebaulichen Rahmenplan sein.

Die Maßnahmen im einzelnen:

1. Charakter erhalten
    • Historische Bezüge sollen erhalten bleiben
2. In öffentlicher Hand behalten
    • Erbbaurecht
    • 30% öffentlich geförderter Wohnraum
3. Kooperativ entwickeln
    • Beteiligung und Teilhabe aller Akteure (selbstorganisierte Nutzung)
    • Innovatives Geweremanagement
4. Weniger ist mehr   
    • Hoher Anteil an Geschosswohnraum
    • Genutzte Dachflächen
    • Geringe Versiegelung
    • Abgesenkte durchschnittliche Wohnfläche pro Person
    • Mehrgeschossige Gewerbebauten
    • Gemeinschaftlich genutzte gewerbliche Infrastruktur
    • Flexible Grundrisse
    • Vielfältige Gemeinschaftsorte: Werkstätten, Nachbarschaftsläden, Kulturräume
5. Klimaneutral
    • CO2 Neutralität
    • Klimaanpassung der Gebäude 
    • Bausubstanz weitgehend erhalten 
    • alle Ressourcen optimal nutzen
    • Nachhaltige Baustoffe, Rückbaumaterial nutzen
    • Dachflächen für PV nutzen
6. Soziale und funktionale Mischung
    • Vielfältige Mischung unterschiedlicher Wohnformen
    • Genossenschaften und freie Träger
    • Überwiegend kleinteilige gewerbliche Nutzung
    • Forschungseinrichtungen der Hochschule
    • Auch undefinierte Räume für Pioniernutzungen
7. Freiräume gemeinwohlorientiert
    • Freiräume dienen grundsätzlich mehreren Zwecken (z.B. Aufenthalt, Sport etc.)
8. Nachhaltige Mobilität
    • autoarm, vorzugsweise Fuß- und Radverkehr
    • reduzierter gewerblicher Anlieferverkehr
    • multimodale Mobilitätsstationen an Haltestellen des ÖPNV (10 Minuten Takt)
    • Carsharing
    • Quartiersparkhaus am Rand, reduzierter Stellplatzschlüssel
    • attraktive Fuß- und Radwegsverbindungen in benachbarte Stadtteile

Notizen und Ergebnisse des Treffens

zu Top 1: Der Brief an die Fraktionen wird kurz vorgestellt.

  • Es gab keine Reaktion aus den Fraktionen.
  • Ein Sprecher für die FAG kann evtl. später gefunden werden, Kurt G. übernimmt dies bis auf Weiteres.

zu Top 2: Leitlinien für das Mansergh Quartier

  • Wie soll weiter vorgegangen werden? Wer hat Interesse, an der Idee "Leitlinien für Mansergh Quartier" zu erarbeiten

  • Zur Mitarbeit an den Leilinien erklären sich bereit: Hans-Ulrich B.: +, Petra P.: +, Kurt G.: +, Bernd S.: +, Markus L: +, Anette K.: +
  • Andrea Kaimann: 0 und Markus enthalten sich.
  • Andrea K.: Hat die Stadt denn bereits konkrete Verhandlungen mit der Bima zum Erwerb der Fläche aufgenommen?
  • Andrea K.: Die Gebäude haben bereits jetzt feuchte Keller, machen Tiefgaragen Sinn?
  • Brigitte T. will in der FAG Mansergh-Quartier auch mitarbeiten. Sie kann heute nicht dabei sein.
  • Andrea K.: sieht schon Ansätze aus Flensburg im Rahmenplan
  • Strategie der Verwaltung: Wir entscheiden den Punkt später (vielleicht weil wir den heute wegen politischem Druck noch nicht ablehnen (oder reinnehmen) wollen.
  • Es gibt eine hohe Unzufriedenheit mit dem bisher noch dort gepl. Autoverkehr
  • Parkhäuser = Rückbau oder Umnutzung eingeplant - könnte auch andersherum angegangen werden.
  • Energieversorgung sollte fossilfrei sein und die Bausubstanz erhalten bleiben.

Status Mansergh Quartier

  • Hat die Stadt denn bereits konkrete Verhandlungen mit der Bima zum Erwerb der Fläche aufgenommen?
  • Verhandlungen laufen. Eine konkrete Wertermittlung, die den Kauf-Preis festlegt, erfolgt auf Basis des demnächst zu verabscheidenden Rahmenplans.
  • Man kann noch nicht absehen, wie schnell der Prozess der Entwicklung des Quartiers weiterläuft.

Eine Kleingruppe wird Leitlinien nach dem Muster Flensburg erarbeiten.

  • Hans-Ulrich B. wird die Vorlage in eine bearbeitbare Textdatei umarbeiten. Die Textdatei kann dann Pkt für Pkt in einer Gruppenarbeit durchgearbeitet werden- Ergebnis wäre der Entwurf für die Leitlinie Mansergh-Quartier. Dann Einbeziehung der Verwaltung. Einen Bezug zu Gütersloh herstellen und Hintergründe soweit erklären, dass die Schlagworte mit tieferem Verständnis hinterlegt werden.
  • Kurt fragt eine Copyrightfreigabe in Flensburg an
  • Die Leitlinien sollen in ganze Sätze nachvollziehbar die Punkte erklären.
  • In die Leitlinien Verbindlichkeit des Inputs, Leitlinien-Vorlage in textform beibehalten. Leitlinen könnten wie ein Ortssatzung im Quartier gelten.
  • Leitlinien bringen mehr Verbindlichkeit bei der Umsetzung
  • Es gibt keine uneingeschränktes Vertrauen gegenüber der Verwaltung.

Es wird die Sorge geäußert, dass Entscheidungen fallen, die Klimaschutz verhindern oder erschweren. Besonders im Verkehrsbereich wird die Gefahr gesehen, dass Fakten geschaffen werden, die die Möglichkeiten des Quartiers einschränken.

Mehrere Mitglieder sprechen sich für eine tiefgreifende Interessensanalyse aus. Besonders kritisch hinterfragt wird, welches Interesse die BIMA verfolgt. Es wird bestritten, dass die BIMA legitimiert ist, von Güterloher Bürgern sich das Gelände erneut bezahlen zu lassen. Der BUND sollte das Gelände unter Auflagen von dauerhaftem, unverkäuflichen Grundbesitz an die Stadt kostenfrei zurückgeben. Es gibt de Vorschlag, eine Mindmap zu den Interessenlagen anzulegen.

Es wird angeregt, zu verschiedenen Themen Informationsveranstaltungen anzubieten, z.B. zum Bodenrecht, zu Erbbaurecht, zu fortschrittlicher Bodenpolitik, wie sie von anderen Städten der BRD erfolgreich praktiziert werden.

Die Bedingungen, die im Mansergh Quartier gelten sollen, sind deutlich zu veröffentlichen, so dass jeder potentielle Mieter weiß, worauf er sich einlässt. (z.B. Autofreiheit) Alle sollen die Möglichkeit haben, zu klaren Bedingungen dort einziehen in freier Auswahl. Das kann für den einen nachteilig erscheinen, wird aber für den nächsten als außerordentlicher Vorteil angesehen. Für die Mobilität könnte das Stadtwrke Shuttle - Projekt angewendet werden.

zu Top 3: Stellungnahme zu den Abwägungen

  • vom wem kommt der Input, wer hat welche Interessen?
  • was will die BIMA? Was muß sie tun, um einen höheren Preis zu erzielen?
  • Wer hat welches Interesse in der Politik?
  • Woher kommen die Investoren?
  • Welche Interessen haben Investoren, konkret?
  • Wortwolken erstellen. Wirtschaftlich, realistisch, nachhaltig auszählen
  • Analyse des FRAIMING und Mindsets für das bestehende Papier nach Schlagworten
  • Wir hätten gerne das Mobilitätskonzept für das Mansergh Quartier - kann Margret O. anfragen?
  • Das immer noch nicht veröffentlichte Mobilitätskonzept sollte schon von der Politik ungelesen verabscheidet werden.
  • Wir kritisieren, dass das nicht veröffentlicht und öffentlich diskutiert wird.

Beispiel ZOB

  • Die aktuelle Entwicklung zum ZOB könnte als "schlechtes"Beispiel gesehen werden

  • Beispiel ZOB Kaufoption wurde um ein Jahr verlängert, Eigentümer hat einen Anteil weiterverkauft, Investor möchte das Gelände überbauen, Stadt muss das Gelände nicht erwerben Verwaltung und Politik hat weniger Arbeit, Bürger müssen akzeptieren, was der Investor bereit ist zu realisieren.
  • ZOB Der bisherige Besitzer Hagedorn hat nur Anteile an Geschäftspartner verkauft. Inzwischen gibt es Vorschläge eines Investors das Gelände zu überbauen. Teilweise könnte nach deren Vorschlägen ZOB und Wohnen stattfinden. Die Planung und Entwicklung des Geländes würde damit ausgelagert. Das könnte daran liegen, dass die Verwaltung nicht voll einsatzfähig ist und deshalb "gerne" abgibt.

Maßnahme für das neue Klimaschutzkonzept

zu Top 4: wurde vertagt

zu Top 5: wurde vertagt

Verschiedenes

  • Vaclav Havel: Wenn man über einen Abgrund springen muss, dann schafft man das nicht in zwei Sprüngen.
  • Hinweis: Am 25.3. Globaler Klimastreik um 12 Uhr am Rathaus
  • Energieleitlinie 2.0 liegen auch vor. (Die liegen bei der Verwaltung und werden immer noch nicht verabschiedet, seit 6 Monaten)

Als Information für die Sammlung konkreter / prägnanter Thesen (Vorschlag: ca. 10-12 Thesen):

Vorlage zur Gründung eines Innovationszentrum in Gütersloh:

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KlimaBeirat2021/ManserghQuartier/2022-03-11 (zuletzt geändert am 2022-03-13 11:58:47 durch KurtGramlich)

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